MSM – Organischer und Anorganischer Schwefel

Meine Erfahrung mit MSM - organischer und anorganischer Schwefel

Meine Erfahrung mit MSM – Organischer und Anorganischer Schwefel und die Unterschiede. Als erstes möchte ich anmerken, das ich überwiegend Vegan lebe, bis auf einzelne Ausnahmen, jedoch mit dem Ziel, auch diese Ausnahmen eines Tages wegzulassen. Zurück zum Thema. Es war September 2022, ich war zu dieser Zeit schon in einem intensiveren Trainingszyklus, den ich weiter ausfeilen wollte und so habe ich stets nach Hilfsmittel gesucht, die meinen Körper unterstützen in der Regeneration, sowohl physisch als auch psychisch und so bin ich auf MSM – Organischer Schwefel sowie den anorganischen Schwefel gestoßen.

Die erste Woche war unauffällig und habe das MSM am Morgen sowie am Abend eingenommen, jeweils 2000mg in Form von Hartkapseln. Habe auch recherchiert in welchen Kombinationen man es nicht nehmen solle und bin auf nichts gestoßen, auf was man achten sollte, außer das MSM den Abbau von Alkohol, Nikotin sowie allgemein Giftstoffen anregen bzw. beschleunigen solle.

Nach der zweiten Woche bekam ich leichtes Kopfweh gefolgt von Blähungen und diese Winde rochen alles andere als schmackhaft. Hab mich dann weiter informiert und gelesen, das dies ein normaler Prozess ist, den man durchmacht, wenn sein MIKROBIOM  so garnicht mehr in der Balance ist und nach Wochen bzw Monaten dann diese bzw. sämtliche Nebenwirkungen verschwinden. 

Und so war es dann auch und es stellte sich nach und nach eine Stabilität ein und hatte auch keinerlei unangenehme Auswirkungen mehr auf mich und meine Darmflora. Nehme es weiterhin ein und werde auch nicht mehr aufhören, denn ich spüre, dass es meiner Darmflora gut tut und ich dadurch mehr Spielraum habe, falls ich mir wieder mal etwas gönne, wie zb. ein Bier, Chips oder sonstige Genussmittel.

 Meine Erfahrung mit MSM – Organischer und Anorganischer Schwefel.

Ich habe dann auch noch den anorganischen Schwefel versucht für 2 Wochen, mit dem ich eine doch intensivere Erfahrung gemacht habe. Anfangs bekam ich Fieber und dachte ich werde krank. Das Fieber verschwand jedoch im Laufe des Tages wieder und auch mein wohlbefinden stellte sich wieder ein. Mein Darm ging richtig ab die ersten Tage, bis sich auch dahingehend dann keine Symptome mehr ergaben und ich die Kur als erfolgreich abgeschlossen gesehen habe.

Wichtig hier war aufjedenfall mit einer geringen Dosis anzufangen und dann langsam steigern bis man auf 3 mal 3 Kapseln zum Essen am Tag kommt.

MSM - organischer und anorganischer Schwefel

MSM: Die unterschätze organische Schwefelverbindung

MSM steht für Methylsulfonylmethan, eine schwefelhaltige Verbindung, die im Körper von Menschen, aber auch vielen Tieren vorkommt. Sie wird zusätzlich durch die Nahrung aufgenommen und gelangt vom Darm in den Blutkreislauf.

Nicht immer gelingt es aber, den natürlichen Bedarf über die Ernährung zu decken. Aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften ist aber eine ausreichende Versorgung wichtig, denn MSM

ist wesentlich am Aufbau von Bändern, Sehnen, Knochen und Gelenken beteiligt
stärkt das Immunsystem,
kann dabei helfen, allergische Beschwerden zu reduzieren,
unterstützt Nervensystem und fördert die Konzentrationsfähigkeit und
wirkt schmerzlindernd.

Schwefel übernimmt in unserem Körper viele wichtige Funktionen, kann aber vom Organismus nicht selbst hergestellt werden. Aus diesem Grund sollten Sie immer auf eine ausreichende Zufuhr von außen achten. So ist Schwefel beispielsweise:

Bestandteil von Aminosäuren und Enzymen
essentiell für Stütz- und Bindegewebe (z. B. Knorpel)
an der Herstellung von Hormonen (z. B. Insulin) beteiligt
wichtig für den Aufbau von Haaren, Nägeln und Bindegewebe
Teil des Energiestoffwechsels
beteiligt an der Entgiftung des Körpers
wichtig für das Immunsystem
beteiligt an der Blutgerinnung (Teil von Heparin)

Anorganischer Schwefel – Wissenswertes zur Anwendung und Studien

Schwefel wird schon seit vielen tausend Jahren von den Menschen für verschiedenste Zwecke genutzt. Weil er gut brannte und aber auch etwas streng roch, war anorganischer Schwefel in der Vergangenheit stark mit Mythen und Mystik verbunden. Er wurde als Räuchermittel, zum Bleichen, in Apotheken und zur Herstellung von Schwarzpulver verwendet. Bereits bei den alten Griechen wurde Schwefel als Desinfektionsmittel verwendet, um Infektionskrankheiten wie zum Beispiel die Pest zu vermeiden. Schwefel wurde außerdem in der Kriegsführung als Brandwaffe beziehungsweise als Brandbeschleuniger eingesetzt. Chinesisches Schwarzpulver bestand zum Beispiel aus einer Mischung von Kaliumnitrat, Holzkohle und Schwefel.

Was ist anorganischer Schwefel?

Als chemisches Element gehört Schwefel, im chemischen Begriff Sulfur, zu den Nichtmetallen. Wird Sulfur an der Luft, also im Zusammenhang mit Sauerstoff entzündet, ist die Flamme blau und es entsteht Schwefeldioxid.

Als Antioxidationsmittel und Konservierungsstoff finden Schwefelverbindungen, die anders als reiner anorganischer Schwefel, bedenklich sind, in der Lebensmittelindustrie Anwendung. In der chemischen Industrie wird Schwefel bei der Produktion von Farbstoffen, Kunstdüngern oder Insektiziden eingesetzt. In der Pharmazie wird anorganischer Schwefel bei der Darmregulierung und bei der Behandlung von Hautkrankheiten wie Akne eingesetzt. Ebenfalls Anwendung findet dort organischer Schwefel.

Ist anorganischer Schwefel giftig oder gesund?

Verbraucher sollten immer die Angaben der Hersteller beachten. Anorganischer Schwefel ist für den menschlichen Körper nicht giftig, er wandert unverdaut durch den Darm und wird wieder ausgeschieden. In reiner Form ist er im Körper oder in der Natur kaum vorhanden. In den meisten Fällen ist er an Wasser- oder Sauerstoff gebunden. Von Pflanzen wird Schwefel als Sulfat-Ion über die Wurzel aufgenommen, das wird dann zu Sulfit verarbeitet und für organische Schwefelverbindungen genutzt, die in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen.

Für alle Lebewesen, für Pflanzen, Tiere, Menschen, aber auch Bakterien, ist elementarer Schwefel eine Art Lebenselixier. Sulfur kann vom menschlichen Organismus nur in Verbindungen mit dem Schwefelatom verwertet werden. Schwefel ist wichtiger Bestandteil zahlreicher Enzyme und Aminosäuren.

Interessant: Die Entwicklung des Lebens wäre ohne Schwefel nicht möglich gewesen. Schwefel spielt zudem eine bedeutende Rolle im Eiweißstoffwechsel des Körpers. Er ist ein Bestandteil von Aminosäuren wie Cystein und Methionin. Diese bilden Stoffe, die sowohl zum Abbau als auch zum Erhalt der Zellen beitragen.

Cystein zum Beispiel gibt Haut, Haaren und Bindegewebe Stabilität. Mehtionin hingegen ist dafür zuständig, dass das Spurenelement Selen auch dahin transportiert wird, wo es hin gehört. Selen ist wichtig zur Abwehr von Krankheitserregern, sorgt ebenso für festes Bindegewebe und soll zudem Schutz vor den sogenannten „freien Radikalen“ bieten.

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